Stabile Sicherheitslage trotz personeller Herausforderungen
02.04.2026
Im Geschäftsbericht 2025 blickt die Regionalpolizei unteres Fricktal auf ein anspruchsvolles Jahr zurück.
Die Regionalpolizei unteres Fricktal blickt auf ein anspruchsvolles Jahr 2025 zurück. Trotz personeller Engpässe konnte der gesetzliche Auftrag erfüllt und die Sicherheit in den Gemeinden Rheinfelden, Kaiseraugst, Möhlin, Stein und den umliegenden Gemeinden gewährleistet werden. Der Geschäftsbericht 2025 zeigt die wichtigsten Entwicklungen, Herausforderungen und Leistungen des vergangenen Jahres auf.
Sicherheit und Einsatzlage
Die sicherheitspolitische Lage war im Jahr 2025 von einer Zunahme von Vermögensdelikten geprägt, insbesondere von Fahrzeugaufbrüchen und Einbruchdiebstählen. Gemeinden mit Bahnanschluss waren davon überdurchschnittlich betroffen. Dank gezielten Polizeieinsätzen und der engen Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen konnte auf diese Entwicklung schnell reagiert werden.
Personal und Organisation
Nach mehreren Abgängen im Jahr 2024 stand die Regionalpolizei 2025 vor grossen personellen Herausforderungen. Mit intensivierten Rekrutierungs- und Einarbeitungsprozessen gelang es jedoch, das Team zu stabilisieren. Mehrere neue Mitarbeitende traten ihren Dienst an. Parallel dazu wurden Führungsfunktionen neu geregelt und interne Abläufe weiter professionalisiert. Aktuell zählt die Repol unteres Fricktal rund 13 Vollzeit-Stellen, der Soll-Bestand ist damit wieder erreicht.
Präsenz und Prävention
Die sichtbare Polizeipräsenz blieb ein zentrales Element der Präventionsarbeit. Insgesamt wurden über 11’000 Stunden uniformierte Präsenz geleistet. Davon wurden rund 2000 Stunden durch die Polizei oberes Fricktal geleistet. Ergänzend dazu unterstützten private Sicherheitsdienste einzelne Gemeinden, insbesondere bei der Parkraumüberwachung.
Auch im Bereich Verkehrsunterricht engagierte sich die Regionalpolizei stark: Mehr als 450 Lektionen wurden an Schulen und Kindergärten durchgeführt.
Verkehr und Ordnung
Im Bereich Verkehr lag ein Schwerpunkt auf der Parkraumkontrolle, was zu einer erhöhten Anzahl Parkbussen führte. Geschwindigkeitskontrollen wurden im Rahmen der personellen Möglichkeiten durchgeführt; schwerwiegende Raserdelikte blieben aus. Insgesamt ging die Zahl der Verkehrsbussen gegenüber dem Vorjahr leicht zurück.
Zusammenarbeit und Ausblick
Die Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei, der Polizei oberes Fricktal sowie weiteren Partnern erwies sich erneut als zentraler Erfolgsfaktor – insbesondere zur Überbrückung personeller Engpässe. Für das Jahr 2026 stehen die vollständige Integration neuer Mitarbeitender, der Ausbau der Jugendprävention sowie weitere organisatorische Optimierungen im Fokus.

